Amadé Esperer liest aus „Es sei denn regenbogenwärts“



Amadé Esperer führt in Max Mohrs Poesie ein und stellt dessen schönste Gedichte anhand seines neuen Buches „Es sei denn regenbogenwärts” zusammen mit Rainer Appel in einer kurzweiligen Wechsellesung vor.

Max Mohr war nicht nur ein begnadeter Dramatiker und Romancier, sondern auch ein poetischer Virtuose, der eindrucksvolle Lyrik von bleibendem Wert geschrieben hat, die das kulturelle Gedächtnis Deutschlands bereichert.

Amadé Esperer hat Mohrs Gedichte in den Kontext von Weltkrieg und Expressionismus eingebettet und kommentiert.

Freitag, 07. August 2020 von 20:00 bis 21:00 Uhr in der Umweltstation Würzburg, Nigglweg 5

Der Eintritt ist frei, Hutspenden sind hochwillkommen. Reservierungen unter  www.neunerplatz.de.

AutorenVerband Franken auf YouTube

Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen sind von der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen dagegen besonders stark betroffen. 

Als kleinen Ausgleich hat die Stadt Nürnberg auf dem YouTube-Kanal N2025 unter dem seltsam anmutenden (aber wahrscheinlich urfränkischen) Titel STREAM FORWARD eine Plattform geschaffen, auf der Videos von derartigen Ereignissen angesehen und eingestellt werden können.

Aus den Reihen unserer Mitglieder haben sich

Margit Heumann,

Christine Rieger,

Jutta Schneider und 

Norbert Autenrieth

daran beteiligt. Ihre Beiträge können Sie sich anschauen, indem Sie auf den jeweiligen Namen klicken.

Morgenstern und Abendroth

Eine grandiose Geschichte wie „Niemand“, ein namenloser Angestellter, der durch das Auftauchen eines kleinen Stoßes bildhaft beschriebener Blätter angetrieben wird, selbst schriftstellerisch tätig zu werden. Und wie er, nach eigenen eher ergebnislosen Recherchen, bei dem Versuch selbst schreibend die Blätter in eine sinnvolle Form zu bringen, letztlich als Autor scheitern muss. Kleinlaut aber einsichtig zieht er sich zurück und überlässt die Vollendung professionellen Händen.

Mehr auf der Seite des Iatros-Verlags

Und noch ein neues Buch:

NÜRNBERGER MIT PIEP
& andere Geschichten ­

Nürnberger Rostbratwürste, die in Rauch aufgehen, Bayreuther Festspiele, bei denen eine Smokinghose platzt, eine junge Familie, die unerwartet Zuwachs bekommt, und eine Katze, die ein Grab ausraubt – Bruno Buschs (gar nicht so) geheime Superkraft ist der Blick für die Kuriositäten und Merkwürdigkeiten des täglichen Lebens. ISBN 978-3-00-065404-6, 108 Seiten für 7,- € 

SIGNATUREN - Forum für autonome Poesie

Unser Mitglied Amadé Esperer ist derzeit gleich mit zwei Beiträgen auf dieser Internetseite vertreten. Einerseits mit seinem "Triptychon aus zweieinhalb CoronArien" in dem er sich dem gegenwärtig meistdiskutierten Thema auf eine sehr originelle Weise nähert, andererseits mit einer Rezension über Gerhard Falkners Gedichtband "Schorfheide", erschienen 2019 im Berlin Verlag. Hier finden Sie Näheres.

Bis zum Ende der Welt – trotz Corona!

Neben vielen anderen Auswirkungen hat das Corona-Virus in den letzten Monaten auch unsere Reiselust gedämpft und die meisten Urlaubspläne zerschlagen. Hat uns daran gehindert, fremde Länder und andere Sitten kennenzulernen und unseren Horizont im wahrsten Sinne des Wortes zu erweitern.

Doch zum Glück gibt es Bücher, die uns diese Erfahrungen bis aufs heimische Sofa liefern. Zu ihnen zählt „Bis zum Ende der Welt – eine philosophische Reise entlang des Jakobsweges“ von unserem Ansbacher Kollegen Dr. Elmar Hartstock. Jenen Lesern, die den „Camino“ schon selbst gepilgert sind, bietet er ein Wiedersehen mit vertrauten Landschaften, Orten und Ritualen. Allen anderen mannigfaltige Einblicke in die Geographie, Geschichte und Kultur der iberischen Halbinsel. Dazu den geschulten Blick des Psychotherapeuten auf acht höchst unterschiedliche Menschen, die auf ihrem Weg das Zusammenreisen, Zusammenwachsen und Zusammenleben erlernen müssen. „Nicht alle finden, was sie suchen“, steht auf dem Klappentext zu lesen. „Aber wie es so schön heißt: Der Jakobsweg hat für jeden etwas zu bieten.“

ISBN 979-8643237938, 344 Seiten, 14,99 € als Taschenbuch bei Amazon oder 2,72 € als Download für Kindle

Es sei denn regenbogenwärts

Buch und Podcast mit Gedichten von Max Mohr

Max Mohr, 1891 im unterfränkischen Würzburg geboren und 1937 in Schanghai gestorben, war Arzt und Autor. Als Verfasser von zahlreichen Bühnenstücken und zeitkritischen Romanen gehörte er zu den gefeierten literarischen Berühmtheiten der Weimarer Republik, ehe er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach China flüchten musste. Dass er auch ein Meister des Sonetts war, wussten bislang nur Spezialisten. Der vorliegende Band Es sei denn regenbogenwärts macht die seit mehr als einem Vierteljahrhundert vergriffenen Sonette zusammen mit dem bislang noch gar nicht veröffentlichten, D.H. Lawrence gewidmeten, Mondvogel-Gedicht dem deutschsprachigen Publikum wieder bzw. erstmals zugänglich. Der Herausgeber Amadé Esperer hat Max Mohrs Gedichte ausgewählten Gedichten anderer Autoren aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und des deutschen Expressionismus gegenübergestellt und in eine reizvolle Diskussion eingebettet. Es sei denn regenbogenwärts lässt Max Mohr so in einem ganz neuen Licht und als großartigen Lyriker erscheinen. 

88 Seiten | Softcover | Format 13 x 17,7 cm.
Preis 14,80 EUR | ISBN 978-3-88778-589-5

Zum Hören gibt es hier einige Sonette von Max Mohr, vorgestellt und gelesen von Amadé Esperer

Interview mit Hanna Sokolov-Amichai

Amadé Esperer interviewte die Witwe des israelischen Lyrikers Yehuda Amichai, der im unterfränkischen Würzburg zur Welt gekommen ist und als Kind mit seiner Familie vor den Nazis nach Palästina flüchten musste. Das vollständige Interview erschien im Literaturmagazin poet(in) und ist hier nachzulesen.

Opa Dieter, haste noch ’ne Geschichte?

Nicht auf YouTube, aber dafür in der regionalen Presse ist unser Mitglied Karl-Dieter Wilhelm zu finden. Über seine Lesungen, die von den Kleinsten begeistert aufgenommen werden, berichtete die Nürnberger Zeitung der Blitz am 19. Dezember vergangenen Jahres. Der Artikel ist hier nachzulesen

Walter Tausendpfund im Bayrischen Rundfunk

Schon am 29. Februar nahm Walter Tausendpfund die Hörer von BR Heimat mit ins Pegnitztal. Im Rahmen der Reihe „Fränkische Geschichten“ besuchte er zusammen mit Markus Westphal den "Grenzfluss" zwischen Oberfranken und der Oberpfalz und stellte auch seinen Kulturführer Oberes Pegnitztal vor.

Neu auf YouTube

Margit Heumanns schräger Blick auf Wien

Unsere Kollegin Margit Heumann hat die Corona-Lähmung sehr effektiv genutzt, um einen Trailer zu Ihrem Buch „Mein schräger Blick auf Wien“ zu erstellen und auf YouTube hochzuladen. Zum Anschauen klicken Sie einfach auf das nebenstehende Bild!

Weitere Video-Clips von ihr finden Sie hier zu den Büchern "So viel Schwein geht auf keine Kuhhaut",  "Zwei Mütter sind eine zu viel" und "Ein schräger Blick auf Nürnberg".

Multilinguale Literaturzeitschrift Ariel

Das neue, halbjährlich erscheinende Magazin ARIEL ist eine nichtkommerzielle Zeitschrift des LitPro Würzburg e.V. und wird von unserem Mitglied Prof. Amadé Esperer herausgegeben. Es ist als mehrsprachiges Projekt für Poesie & Optoart konzipiert und steht mehrsprachigen Autoren aus aller Welt offen. Das Magazin akzeptiert nur bisher unveröffentlichtes Material: Prosa, literarische Essays und optoartistische Arbeiten wie Zeichnungen, Fotografien und Malerei. Jeder Text wird mindestens zweisprachig veröffentlicht, der Autor sollte die jeweiligen Versionen in seiner Muttersprache und auf Englisch zur Verfügung stellen. Beiträge können ganzjährig eingereicht werden über office@ariel-art.de, die Online-Version des Magazins finden Sie hier.