Der AutorenVerband Franken e. V.

Autorinnen und Autoren, Erzähler, Romanciers und Lyrikerinnen, nach Franken zugezogene, abgewanderte und alteingesessene Literaten, junge Schreibende, Einsteiger und altersweise Routiniers, Bibliophile, Freunde, und Neugierige, Mitglieder und Förderer ... - wir begrüßen Sie alle herzlich auf den Seiten des AutorenVerbandes Franken e.V.!

Sehen Sie sich um, informieren Sie sich, lesen Sie und schreiben Sie (uns)!

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Großbrand auf Bauernhof

Helfen Sie den Opfern!

Bei einem verheerenden Feuer ist in der Nacht zum 9. August das Anwesen unserer Tettauer Kollegin Angelika Schütze vollständig zerstört worden. Um ihr und ihrem Mann eine Soforthilfe zukommen zu lassen, bitten wir Sie hiermit um Spenden auf unser Vereinskonto mit der IBAN DE46 7835 0000 0009 8436 73. Als Verwendungszweck geben Sie bitte „Feuer Wildberg“ an. Wir werden das Geld dann umgehend an Frau Schütze weiterleiten.

Weiterführende Informationen finden Sie hier

Beiträge für Literaturzeitschrift gesucht

Gesicht zeigen!

Die e-Zeitschrift Ariel-ART, ein literarisches Projekt von Lit Pro Würzburg e.V., hat als Schwerpunkt-Thema in ihrer September-/Oktober-Ausgabe 2020 „Gesicht zeigen“ und lädt Autoren & Autorinnen ein, Texte zu schicken. Die müssen sich aber keineswegs an das Schwerpunktthema halten, sondern können auch einem freien Thema gewidmet sein. Wichtig ist allerdings, dass sie auf jeden Fall zweisprachig (Deutsch UND Englisch) eingereicht werden, und zwar bis zum 15. August per E-Mail an office@ariel-art.com.

Kennen Sie Schlüsselfeld?

Falls nicht, haben Sie bei unserer Jahrestagung am 9. und 10. Oktober eine wunderbare Gelegenheit, das Städtchen an der Reichen Ebrach kennenzulernen. Und reich ist nicht nur dieses Flüsschen, sondern auch die Stadt Schlüsselfeld selbst. Das erstere an Äschen und Forellen, die letztere an historischen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten. Und selbst wenn Sie schon einmal dort gewesen sein sollten, können Sie bei dieser Gelegenheit mit Sicherheit viel Neues und Interessantes entdecken. Denn außer dem lindengesäumten Marktplatz, dem fürstbischöflich-würzburgischen Amtshaus (heutiges Rathaus) und dem „Oberen Tor" mit dem Westturm spricht noch einiges mehr für einen Besuch in Schlüsselfeld!

Im Alten Rathaus aus dem Jahr 1723 befindet sich seit 1993 das Stadtmuseum, in dem die Historie des Ortes sowie Themen aus der Geologie, Ökologie und Volkskunde des Steigerwalds in einer „Ausstellung zum Anfassen und Begreifen“ präsentiert werden. Ein anderer Teil widmet sich der Porzellanmanufaktur in Reichmannsdorf und der Geschichte des „weißen Goldes“ in Europa. Dazu gibt es eine der größten Sammlungen von Porzellan-Salzstreuern – aus einer Zeit vor der Schwemme von Zwei-Gramm-Papiertütchen. Ehrenamtlicher Leiter des Museums und sein geistiger Vater ist unser geschätzter Verbandskollege Friedel Auer, der uns auch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen wird. 

Weitere Programmpunkte sind eine Stadtführung, eine Brauereibesichtigung (schließlich sind wir in Franken) und verschiedene Lesungen. Das vorläufige Programm mit Hinweisen zu Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in unserem Journal „Literarisches Leben“, der genaue Ablauf wird rechtzeitig vorher auf dieser Website veröffentlicht. Also – bauen Sie dieses Wochenende in Ihren Zeitplan mit ein und freuen sich mit uns auf zwei ereignisreiche Tage im Steigerwald!

(Alle Fotos von Settembrini, für nähere Informationen bitte hier klicken!)

Schaeff-Scheefen-Preis mit reicher Ernte!

Am 2. Juli um 0:00 Uhr war es soweit: Zapfenstreich für die neueste Runde unseres legendären Kurzgeschichten-Wettbewerbs um den Schaeff-Scheefen-Preis.

„Woher der Wind weht …“ lautete das vorgegebene Thema und dementsprechend wurde mancher literarische Leckerbissen in den virtuellen Briefkasten unseres Verbandes gepustet. Wie schon bei der letzten Runde erreichten uns auch diesmal wieder knapp einhundert Bewerbungen aus allen vier Windrichtungen. Mit siebenundneunzig gegenüber vierundachtzig Einsendungen konnten wir gegenüber dem letzten Ausschreibungszyklus sogar eine Zuwachsrate verzeichnen, von der Ökonomen in der Corona-Krise nicht einmal zu träumen wagen. Aus ganz Franken, aus ganz Deutschland – und noch darüber hinaus. Allein aus Wien, der wunderbaren Geburtsstadt von Georg Kreisler, Ernst Jandl und Johann Nepomuk Nestroy, kamen vier von ihnen. 

In den Geschichten wetteifern sanfte Lüftchen mit tosenden Orkanen, vermischt sich Komisches mit Ernstem und Meteorologisches mit gesellschaftlichen Stürmen.

Genau wie der Inhalt variiert auch der Umfang der eingereichten Werke ganz erheblich: Das kürzeste begnügt sich mit achtundfünfzig präzise formulierten Worten, wohingegen das längste von seinem Verfasser auf sage und schreibe 37078 Zeichen breitgewalzt wurde. Damit überschritt es die vorgegebene Länge allerdings so erheblich, dass wir es leider disqualifizieren mussten.

Bemerkenswert ist weiterhin, dass unter den Teilnehmern die Frauen mit einem Anteil von 54 % wieder deutlich stärker vertreten waren. Die Altersverteilung zeigte sich dagegen bunt gemischt und umfasste mit sechzehn bis achtzig Jahren die unglaubliche Spanne von sieben Dezennien.

Jetzt ist unsere Jury an der Reihe. Sie muss die besten Texte für die geplante Anthologie auswählen und die drei Finalisten bestimmen. (Möglicherweise entsprechend des oben geschilderten Geschlechterverhältnisses auch nur Finalistinnen) Angesichts der Fülle qualitativ hochwertiger Texte jedenfalls keine leichte Aufgabe für die drei Damen und vier Herren. Wir anderen warten derweil äußerst gespannt auf Ihr Urteil und freuen uns auf die feierliche Preisverleihung im Juni nächsten Jahres in Kirchberg an der Jagst.

Beiträge für neue Anthologie gesucht!

Amadé Esperer, einer unserer engagiertesten Kollegen, wurde von einem Würzburger Verlag gebeten, ein bebildertes „Jahrbuch fränkischer Dichtung“ herauszugeben und zu betreuen. Den Bildteil, für den etwa ein Fünftel des Bandes vorgesehen sind, würde ein Kunstmaler übernehmen. Der Hauptteil dagegen ist der Sprache gewidmet und soll den Lesern ein breites Spektrum an fränkischer Gegenwartsliteratur bieten.

Bis spätestens Ende September kann hierfür ab sofort unter der E-Mail-Adresse amadeus.esperer@gmail.com Gereimtes und Ungereimtes jeder Art eingereicht werden. Die Spanne umfasst dabei Gedichte genauso wie Erzählungen, historisch-literarische Veduten und vor allem literarische Wanderungen und Reisen durch die unterschiedlichen fränkischen Landschaften (und Dialekte). Lesenswertes auf Hochdeutsch ist für das Projekt genauso willkommen wie Texte in einer der zahlreichen Mundarten. Unter der gleichen Adresse steht Professor Esperer auch gern für Rückfragen zur Verfügung.

Als Erscheinungsdatum ist der Februar 2021 vorgesehen. 

Manuskript-Feedback-Runde des Autorenverbandes

Wer von uns kennt es nicht … Ein neues Manuskript ist fertig. Aber ist es auch gut genug? Man bittet Familie und Freunde um Feedback. Aber sind sie wirklich ehrlich? Und verstehen sie überhaupt genug vom kreativen Schreiben, um das Manuskript einer kritischen Prüfung unterziehen?  

Zu diesem Zweck haben wir bei der Jahreshauptversammlung 2019 besprochen, eine Manuskript-Feedback-Runde des
Autorenverbands ins Leben zu rufen...

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