Der AutorenVerband Franken e. V.

Autorinnen und Autoren, Erzähler, Romanciers und Lyrikerinnen, nach Franken zugezogene, abgewanderte und alteingesessene Literaten, junge Schreibende, Einsteiger und altersweise Routiniers, Bibliophile, Freunde, und Neugierige, Mitglieder und Förderer ... - wir begrüßen Sie alle herzlich auf den Seiten des AutorenVerbandes Franken e.V.!

Sehen Sie sich um, informieren Sie sich, lesen Sie und schreiben Sie (uns)!

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Schaeff-Scheefen-Preis mit reicher Ernte!

Am 2. Juli um 0:00 Uhr war es soweit: Zapfenstreich für die neueste Runde unseres legendären Kurzgeschichten-Wettbewerbs um den Schaeff-Scheefen-Preis.

„Woher der Wind weht …“ lautete das vorgegebene Thema und dementsprechend wurde mancher literarische Leckerbissen in den virtuellen Briefkasten unseres Verbandes gepustet. Wie schon bei der letzten Runde erreichten uns auch diesmal wieder knapp einhundert Bewerbungen aus allen vier Windrichtungen. Mit siebenundneunzig gegenüber vierundachtzig Einsendungen konnten wir gegenüber dem letzten Ausschreibungszyklus sogar eine Zuwachsrate verzeichnen, von der Ökonomen in der Corona-Krise nicht einmal zu träumen wagen. Aus ganz Franken, aus ganz Deutschland – und noch darüber hinaus. Allein aus Wien, der wunderbaren Geburtsstadt von Georg Kreisler, Ernst Jandl und Johann Nepomuk Nestroy, kamen vier von ihnen.

In den Geschichten wetteifern sanfte Lüftchen mit tosenden Orkanen, vermischt sich Komisches mit Ernstem und Meteorologisches mit gesellschaftlichen Stürmen.

Genau wie der Inhalt variiert auch der Umfang der eingereichten Werke ganz erheblich: Das kürzeste begnügt sich mit achtundfünfzig präzise formulierten Worten, wohingegen das längste von seinem Verfasser auf sage und schreibe 37078 Zeichen breitgewalzt wurde. Damit überschritt es die vorgegebene Länge allerdings so erheblich, dass wir es leider disqualifizieren mussten.

Bemerkenswert ist weiterhin, dass unter den Teilnehmern die Frauen mit einem Anteil von 54 % wieder deutlich stärker vertreten waren. Die Altersverteilung zeigte sich dagegen bunt gemischt und umfasste mit sechzehn bis achtzig Jahren die unglaubliche Spanne von sieben Dezennien.

Jetzt ist unsere Jury an der Reihe. Sie muss die besten Texte für die geplante Anthologie auswählen und die drei Finalisten bestimmen. (Möglicherweise entsprechend des oben geschilderten Geschlechterverhältnisses auch nur Finalistinnen) Angesichts der Fülle qualitativ hochwertiger Texte jedenfalls keine leichte Aufgabe für die drei Damen und vier Herren. Wir anderen warten derweil äußerst gespannt auf Ihr Urteil und freuen uns auf die feierliche Preisverleihung im Juni nächsten Jahres in Kirchberg an der Jagst.

Bis zum Ende der Welt – trotz Corona!

Neben vielen anderen Auswirkungen hat das Corona-Virus in den letzten Monaten auch unsere Reiselust gedämpft und die meisten Urlaubspläne zerschlagen. Hat uns daran gehindert, fremde Länder und andere Sitten kennenzulernen und unseren Horizont im wahrsten Sinne des Wortes zu erweitern.

Doch zum Glück gibt es Bücher, die uns diese Erfahrungen bis aufs heimische Sofa liefern. Zu ihnen zählt „Bis zum Ende der Welt – eine philosophische Reise entlang des Jakobsweges“ von unserem Ansbacher Kollegen Dr. Elmar Hartstock. Jenen Lesern, die den „Camino“ schon selbst gepilgert sind, bietet er ein Wiedersehen mit vertrauten Landschaften, Orten und Ritualen. Allen anderen mannigfaltige Einblicke in die Geographie, Geschichte und Kultur der iberischen Halbinsel. Dazu den geschulten Blick des Psychotherapeuten auf acht höchst unterschiedliche Menschen, die auf ihrem Weg das Zusammenreisen, Zusammenwachsen und Zusammenleben erlernen müssen. „Nicht alle finden, was sie suchen“, steht auf dem Klappentext zu lesen. „Aber wie es so schön heißt: Der Jakobsweg hat für jeden etwas zu bieten.“ 

ISBN 979-8643237938, 344 Seiten, 14,99 € als Taschenbuch bei Amazon oder 2,72 € als Download für Kindle

 

Womit wurde Miquel de Cervantes unsterblich?

Mit seinem Roman über einen traurig gestalteten Ritter, der unverdrossen gegen Windmühlen kämpfte. Machen Sie es ihm nach! Schreiben auch Sie über Windmühlen. Über Windhunde, Windeier oder windige Zeitgenossen. Dann schicken Sie uns Ihr Werk als Beitrag zum diesjährigen Schaeff-Scheefen-Preis für fränkische Kurzgeschichten. Mit etwas Glück (und natürlich viel Talent) bläst es auch Sie direkt in den Olymp der Weltliteratur. Die Teilnahmebedingungen für unseren Wettbewerb finden Sie hier


Beiträge für neue Anthologie gesucht!

Amadé Esperer, einer unserer engagiertesten Kollegen, wurde von einem Würzburger Verlag gebeten, ein bebildertes „Jahrbuch fränkischer Dichtung“ herauszugeben und zu betreuen. Den Bildteil, für den etwa ein Fünftel des Bandes vorgesehen sind, würde ein Kunstmaler übernehmen. Der Hauptteil dagegen ist der Sprache gewidmet und soll den Lesern ein breites Spektrum an fränkischer Gegenwartsliteratur bieten.

Bis zum Jahresende kann hierfür ab sofort unter der E-Mail-Adresse amadeus.esperer@gmail.com Gereimtes und Ungereimtes jeder Art eingereicht werden. Die Spanne umfasst dabei Gedichte genauso wie Erzählungen, historisch-literarische Veduten und vor allem literarische Wanderungen und Reisen durch die unterschiedlichen fränkischen Landschaften (und Dialekte). Lesenswertes auf Hochdeutsch ist für das Projekt genauso willkommen wie Texte in einer der zahlreichen Mundarten. Unter der gleichen Adresse steht Professor Esperer auch gern für Rückfragen zur Verfügung.

Als Erscheinungsdatum ist der Februar 2021 vorgesehen. 

AutorenVerband Franken auf YouTube

Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen sind von der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen dagegen besonders stark betroffen.

Als kleinen Ausgleich hat die Stadt Nürnberg auf dem YouTube-Kanal N2025 unter dem seltsam anmutenden (aber wahrscheinlich urfränkischen) Titel STREAM FORWARD eine Plattform geschaffen, auf der Videos von derartigen Ereignissen angesehen und eingestellt werden können.

Aus den Reihen unserer Mitglieder haben sich bereits

Margit Heumann,

Christine Rieger,

Jutta Schneider und

Norbert Autenrieth

daran beteiligt. Ihre Beiträge können Sie sich anschauen, indem Sie auf den jeweiligen Namen klicken. Außerdem besteht noch immer die Möglichkeit, eigene Filme hochzuladen. Nähere Informationen dazu gibt es hier

Opa Dieter, haste noch ’ne Geschichte?

Nicht auf YouTube, aber dafür in der regionalen Presse ist unser Mitglied Karl-Dieter Wilhelm zu finden. Über seine Lesungen, die von den Kleinsten begeistert aufgenommen werden, berichtete die Nürnberger Zeitung der Blitz am 19. Dezember vergangenen Jahres. Der Artikel ist hier nachzulesen

Morgenstern und Abendroth

Eine grandiose Geschichte wie „Niemand“, ein namenloser Angestellter, der durch das Auftauchen eines kleinen Stoßes bildhaft beschriebener Blätter angetrieben wird, selbst schriftstellerisch tätig zu werden. Und wie er, nach eigenen eher ergebnislosen Recherchen, bei dem Versuch selbst schreibend die Blätter in eine sinnvolle Form zu bringen, letztlich als Autor scheitern muss. Kleinlaut aber einsichtig zieht er sich zurück und überlässt die Vollendung professionellen Händen.

Mehr auf der Seite des Iatros-Verlags

 

Rezension "Morgenstern und Abendroth" aus den Fürther Nachrichten
Rezension aus den Fürther Nachrichten.pdf (135.91KB)
Rezension "Morgenstern und Abendroth" aus den Fürther Nachrichten
Rezension aus den Fürther Nachrichten.pdf (135.91KB)
Rezension "Morgenstern und Abendroth" aus den Nürnberger Nachrichten
Rezension-Morgenstern-Nürnberger_Nachrichten_07.12.2019.pdf (64.62KB)
Rezension "Morgenstern und Abendroth" aus den Nürnberger Nachrichten
Rezension-Morgenstern-Nürnberger_Nachrichten_07.12.2019.pdf (64.62KB)


Anklicken, um Flyer zum Buch herunterzuladen

Es sei denn regenbogenwärts

Buch und Podcast mit Gedichten von Max Mohr

Max Mohr, 1891 im unterfränkischen Würzburg geboren und 1937 in Schanghai gestorben, war Arzt und Autor. Als Verfasser von zahlreichen Bühnenstücken und zeitkritischen Romanen gehörte er zu den gefeierten literarischen Berühmtheiten der Weimarer Republik, ehe er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach China flüchten musste. Dass er auch ein Meister des Sonetts war, wussten bislang nur Spezialisten. Der vorliegende Band Es sei denn regenbogenwärts macht die seit mehr als einem Vierteljahrhundert vergriffenen Sonette zusammen mit dem bislang noch gar nicht veröffentlichten, D.H. Lawrence gewidmeten, Mondvogel-Gedicht dem deutschsprachigen Publikum wieder bzw. erstmals zugänglich. Der Herausgeber Amadé Esperer hat Max Mohrs Gedichte ausgewählten Gedichten anderer Autoren aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und des deutschen Expressionismus gegenübergestellt und in eine reizvolle Diskussion eingebettet. Es sei denn regenbogenwärts lässt Max Mohr so in einem ganz neuen Licht und als großartigen Lyriker erscheinen. 

88 Seiten | Softcover | Format 13 x 17,7 cm.
Preis 14,80 EUR | ISBN 978-3-88778-589-5

Zum Hören gibt es hier einige Sonette von Max Mohr, vorgestellt und gelesen von Amadé Esperer

Und noch ein neues Buch:

NÜRNBERGER MIT PIEP
& andere Geschichten ­

­ ­ ­

Nürnberger Rostbratwürste, die in Rauch aufgehen, Bayreuther Festspiele, bei denen eine Smokinghose platzt, eine junge Familie, die unerwartet Zuwachs bekommt, und eine Katze, die ein Grab ausraubt – Bruno Buschs (gar nicht so) geheime Superkraft ist der Blick für die Kuriositäten und Merkwürdigkeiten des täglichen Lebens. ISBN 978-3-00-065404-6, 108 Seiten für 7,- €

 




Kriminal-Hörspiel von Markus Orths

Wer auch immer

Am 28. und 29. März wollten wir ein Hörspielseminar mit dem vielfach preisgekrönten Autor Markus Orths durchführen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage verschiebt sich das Seminar leider auf unbestimmte Zeit. Als Trost gibt es hier schon einmal ein spannendes Hörspiel aus der Feder von Markus Orths: "Wer auch immer" (Produziert vom Westdeutschen Rundfunk)

Mein Reim, dein Reim, sein Reim ...

Main-Reim-Gedichtwettbewerb

Der Verein zur Förderung der Dichtung am Untermain hat einen neuen Lyrikwettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 30. Juni 2020 können über die Website des Vereins Beiträge eingereicht werden, und zwar zum Thema "Echo". Die Siegertexte werden auf der diesjährigen Aschaffenburger Buchmesse im Schloss am 14. November prämiert. Es winken attraktive Preise im Wert von ca. 1.000 €. Alles Weitere ist hier nachzulesen

SIGNATUREN - Forum für autonome Poesie

Unser Mitglied Amadé Esperer ist derzeit gleich mit zwei Beiträgen auf dieser Internetseite vertreten. Einerseits mit seinem "Triptychon aus zweieinhalb CoronArien" in dem er sich dem gegenwärtig meistdiskutierten Thema auf eine sehr originelle Weise nähert, andererseits mit einer Rezension über Gerhard Falkners Gedichtband "Schorfheide", erschienen 2019 im Berlin Verlag. Hier finden Sie Näheres.

Manuskript-Feedback-Runde des Autorenverbandes

Wer von uns kennt es nicht … Ein neues Manuskript ist fertig. Aber ist es auch gut genug? Man bittet Familie und Freunde um Feedback. Aber sind sie wirklich ehrlich? Und verstehen sie überhaupt genug vom kreativen Schreiben, um das Manuskript einer kritischen Prüfung unterziehen?  

Zu diesem Zweck haben wir bei der Jahreshauptversammlung 2019 besprochen, eine Manuskript-Feedback-Runde des
Autorenverbands ins Leben zu rufen...

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