Herzlich willkommen, Servus und Grüß Gott

 

auf der Website des AutorenVerbandes Franken. Sie möge Ihnen, liebe Besucher, als Schaufenster, Terminkalender, Austauschplattform und Ideengeber dienen. Klicken Sie sich einfach durch die Seiten! Dabei möchten wir Ihnen besonders die Rubrik "Aktivitäten" und unseren Veranstaltungskalender (weiter unten auf dieser Seite) ans Herz legen. 

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Beachten Sie bitte auch unsere Rubrik  "Online-Beiträge", entstanden als  Alternative zu Live-Veranstaltungen während der Corona-Pandemie und seitdem erfolgreich fortgeführt.






Geschichten erzählen mit Bildern
Von Höhlenmalerei bis Graphic Novel oder: vom Manuellen zum Virtuellen

Essay von Werner Karl

„Am Anfang war das Wort Bild.“
Der Mensch ist ein Wesen, das sich mitteilen will. Bereits vor mehreren 10.000 Jahren erschufen Frühmenschen Höhlenmalereien, um das festzuhalten, was ihnen wichtig erschien. Jagdszenen mit Tieren aus der entsprechenden Region finden sich in zahlreichen Höhlen oder auch als Steinritzungen im Freien. Die Gründe, die eigene Hand, die Jäger und Frauen eines Clans, eines Stammes abzubilden, mögen von banaler Darstellung im Sinne von „Ich war hier / wir existieren“ bis hin zur Beschreibung von Jagdstrategien reichen. Dazu kommen religiöse, mythische Motive, sexuell konnotierte Bilder, Bitten um Fruchtbarkeit, Jagdglück und viele andere Bereiche des eigenen Daseins.

Lange bevor es erste Ansätze zu Schriftsystemen gab, wurden diese Bilder vielgestaltiger und aussagekräftiger. Mehrere Bilder aneinandergefügt erzählten Geschichten von mächtigen Herrschern, ihrem Wirken, ihrer Siege und ihrem Weg in eine jenseitige Welt. Wer solche Bildergeschichten lesen und interpretieren konnte, war dem einfachen Volk überlegen und nutzte dieses Wissen. Manchmal zum Wohl des Stammes oder Volkes, meist aber für seinen eigenen Status als Schamane, Priester, Anführer oder übermächtiger Herrscher.

In den Anfängen waren die Erschaffer mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Träger dieses Wissens. Entsprechend groß war ihr Ansehen im Clan oder Stamm. Erst im Laufe der Entwicklung und Aufgabenteilung größerer sozialer Gesellschaften änderte sich das. Die Wissenden wiesen die Zeichner und Maler an, was und wie sie etwas darzustellen hatten. Und nicht jeder hatte die Fähigkeit, das Geschick, die Kunstfertigkeit diese Bildwerke perfekt auszuarbeiten. Dass dazu auch das Wissen um die verwendeten Farben und Werkzeuge kam, versteht sich von selbst. Aber das ist eine andere Geschichte. Ein Priester mag Kontakt zu den Göttern pflegen, aber ein Künstler ist er deswegen noch lange nicht. Ergo waren auch die „Schreiber“ angesehene Handwerker, später nannte man sie Maler, Zeichner, Grafiker oder einfach Künstler.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“
Wer will das bestreiten? Ich möchte dieser Weisheit ein kleines Wort hinzufügen „Ein gutes Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Ich gebe zu: Einer weißen Fläche mit einem einsamen Punkt irgendwo kann ich nichts abgewinnen. Aber es gibt Tausende Bilder, die einen staunen lassen, vor denen man lange Zeit stehen und auch beim hundertsten Betrachten noch etwas Neues entdecken kann.

Als Autor wird man in diesen Momenten meist bescheiden und versucht, ein Bild in einem Text, einem Roman, einer Geschichte mit möglichst wenig Worten aufzubauen. Wenn man eine große Vorstellungskraft hat, ist man einer der Glücklichen, die beim Betrachter – dem Leser – dieses Bild hervorrufen können. „Kopfkino“ nennt man es gerne. Aber im Gegensatz zu einem Maler, möchte ich dem Betrachter / Leser nicht jedes Detail vorkau-en, ihn nicht bevormunden, ihn nicht seiner eigenen Phantasie* berauben. Im Idealfall erschaffe ich eine Figur, die jeder Leser anders sieht. Und das macht es spannend, das eigene Bild einer Figur dem Betrachter so zu präsentieren, dass er selbst zum Künstler wird. Genau diesen Kniff besitzen Bilder, die erst beim wiederholten Betrachten einem selbst Andeutungen finden lassen, die den ersten oberflächlichen Blick als unzureichend entlarven. Das sind die Bilder, die im Gedächtnis bleiben.

*Ich schreibe Phantasie hartnäckig mit Ph, da es für mich eine Geistesfähigkeit benennt. Fantasie – eben mit F – ist mir zu nah am englischen, jetzt eingedeutschten Wort Fantasy / Fantasie, was eine Genre-Bezeichnung ist (klar, zu der man auch Phantasie benötigt).

„Sich ein Bild (von etwas) machen.“
Glauben wir das, was wir sehen? Kann es sein, dass dieses Bild, welches wir gerade betrachten, nicht der Wahrheit entspricht? Das kommt darauf an, welche Intention oder Botschaft der Erschaffer des Bildes - der Maler, der Künstler, sogar der Fotograf – beabsichtigt. Waren es bei „Der Struwwelpeter“ des Frankfurter Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann und bei „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch eindeutig erzieherische Beweggründe und nicht der augenscheinlich (schwarze) Humor, ging es bei „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner schon mehr um die Spannung. Die Anprangerung von Kriminalität, hier Diebstahl, ist zwar noch deutlich, aber schon nicht mehr Hauptgrund für den Roman. Sich aus gezeichneten Geschehnissen ein Bild zu machen, ist legitim, aber auch gefährlich, wenn man nicht hinterfragt, wer das Bild geschaffen hat, und mit welcher Absicht.

„Ein falsches Bild haben.“
Sie merken langsam, worauf ich hinauswill? Natürlich. Bilder sind eine Sprache, die binnen Sekunden, manchmal in Bruchteilen davon ins Gehirn geht und unsere Vorstellung von Dingen, von Sachverhalten, von Geschichten, von realen und nicht realen Ereignissen beeinflusst. Nicht kann, sondern es tut! Und zwar immer! Die Nazis „malten“ ein Bild vom „ewigen Juden“ auf Plakaten, in Büchern, im Straßenbild, bis hin zu Filmen, welche ein falsches Bild einer Volksgruppe zeichnete, das Millionen unschuldigen Menschen zum Verhängnis wurde. Die Masse von Bildern, die bereits vom Anfang bis heute manipuliert wurden und werden, sind Legion. Schon ein Bildausschnitt kann zu Fehlinterpretationen führen, ob nun gewollt oder zufällig. Solche Eingriffe konnte man lange Zeit noch erkennen. Heutzutage ist dies erheblich schwerer, in naher Zukunft vielleicht gar nicht mehr möglich. Um das klar zu sagen: Hinter einem manipulierten Bild muss ja nicht unbedingt eine böse Absicht stecken. Ein kreativer Kopf kann – soll! – ja etwas erschaffen, was es in der Realität (noch) nicht gibt.

Als die Bilder laufen lernten.“
Der nächste Schritt – bewegte Bilder – ließ lange auf sich warten. Aber ein Daumenkino, eine Laterna magica und andere Geräte boten via optischer Täuschungen eine neue Art, wie man Bilder konsumieren konnte. Der Weg zur Filmtechnologie war damit gestartet. Dies auf mobile Datenträger zu übertragen, ist heute milliardenfacher Standard, sei es auf Computern, digitalen Kameras oder Smartphones. Das, was in den alten „Star Trek“-Folgen noch Utopie war, selbst die Magier-Zeitung aus den „Harry Potter“-Filmen, haben wir erreicht, wenn auch nicht auf Papier, aber eben als mobile Zeitung via App.

„Künstliche Intelligenz erschafft neue Bilder … wirklich?“
Ich antworte mit einem entschiedenen JEIN. Neu, im Sinne von war-vorher-nicht-da, mag ja stimmen. Aber ein KI-generiertes Bild setzt sich eben aus dem „Angebot“ zusammen, was das Internet zu bieten hat. Wirklich kreativ kann es nicht sein. Eine neue, bisher nicht existente Stilrichtung, wird KI wohl nicht bieten können. Ein durch Inspiration entstandenes neues Bild, ist es in Wahrheit eben nicht! Auch hier muss man festhalten: Wenn es vom Auftraggeber so erwünscht wurde und das Ergebnis akzeptiert wird, wenn es seinen – hoffentlich seriösen – Zweck erfüllt, spricht erst mal nichts dagegen. Es gibt massenhaft Bilderzeugnisse, die von ihrem Charakter oder Anwendungszweck her nicht unbedingt von einem Künstler erschaffen werden müssen. Ich denke da an simple Flyer, Poster, Kataloge oder Ähnliches, die kurzlebig sein dürfen. Oder muss ein Flyer des Supermarktes zu frischen Erdbeeren die Qualität eines Vincent van Gogh haben? Dass der Einsatz von KI-Programmen – nicht nur bei der Herstellung von Bildern, sondern allgemein – Arbeitsplätze kosten wird, steht außer Frage.

Graphic Novels
„Grafische Geschichten“ sollen durch tolle Bilder bestechen, beeindrucken und Käufer begeistern. Längst gibt es Tausende Titel, die eine wahre Freude sind, sie zu betrachten und zu lesen. Ja, lesen! Denn was früher bei Comics für Kinder und auch für Erwachsene noch via Sprechblasen den Bildern zugefügt wurde, erfordert heute selbst schon eine kreative Gestaltung. Nebenbei: Ich würde mich freuen, wenn man hier von den unsäglichen Großbuchstaben-Gräbern abrücken würde, die m. M. nach nichts mit Kunst zu tun haben, sondern es einem schwer machen, eine Graphic Novel auch in dieser Hinsicht genießen zu können. LESBARKEIT sollte hier eine Prämisse sein.

Fazit
Der Punkt, der mir am wichtigsten erscheint, ist: Wenn, wie oben erwähnt, es einem Normalbürger nicht mehr möglich ist, ein KI-generiertes Bild von einem manuell, künstlerisch und hochwertig erstellten Bild zu unterscheiden, sollten beide Versionen als das markiert sein, was sie sind. Ehrlichkeit währt am längsten! So bleibt dem Betrachter, dem Käufer, die Wahl, ob er ein Produkt ersteht oder nicht. Alles andere ist in meinen Augen Betrug.

In unserer Branche, der Buchbranche, häufen sich die Autorinnen und Autoren (wie mich), auch Verlage, die für ihre Texte damit werben, dass sie von echten Menschen geschrieben wurden und nicht von einem KI-Programm. Ob und inwieweit dies auch bei den Comic-Künstlern, den Graphic-Novel-Akteuren schon der Fall ist, kann man vielleicht auf dem Erlanger Comic-Salon sehen … oder gezielt danach fragen.

Letzte Klarstellung: Ich verteufele die Ergüsse von KI-Programmen dort, wo sie vorgeben, dass ein Mensch sie geschrieben oder gezeichnet hat. Wenn sie zeigen, wie sie entstanden sind und ein akzeptables, gutes, vielleicht sogar sehr gutes Ergebnis sein können, habe ich nichts dagegen. Als Autor behalte ich mir aber vor, meine Texte selbst zu schreiben.




Grußwort zum Jahreswechsel 2025/2026


Liebe Mitglieder des AVF,
liebe Freunde, Gäste und Besucher unseres Verbandes

Wir verschließen weder unsere Augen und Ohren, schon gar nicht unser Herz. Wir sehen Kriege, aufflammende Konflikte, die sich zu solchen aufschaukeln können, Zerstörung und Raubbau an der Natur, kriminelle Auswüchse in ungezählten Varianten, Politik allerorten – nicht nur bei uns, sondern weltweit –, die uns den Kopf schütteln lässt. Wir registrieren um sich greifende Ignoranz, Gier, Egoismus und zig weitere Mängel der Spezies Mensch. Darf man da noch davon sprechen, sich human zu verhalten?

Wir leben in einem Zeitalter, in dem es so leicht ist wie nie zuvor, um an Wissen und Bildung zu kommen. Gleichzeitig war es noch nie so leicht, Schwachsinn, Falschinformationen und Lügen zu verbreiten. Und das massenhaft! Leichtgläubige gehen Dummschwätzern, kriminellen und extremistischen Subjekten und Gruppen auf den Leim, glauben ohne zu hinterfragen, was man ihnen vorsetzt, und geraten nur zu leicht auf falsche Bahnen. Im schlimmsten Fall, ohne es zu bemerken.

Weder wir als Autorenverband, noch jeder Einzelne von uns ist in der Lage, die Welt zu retten. Was können wir also tun, um nicht zu verzweifeln?

Wir können zumindest in unserem unmittelbaren Umfeld gegensteuern! Wir gehen zu jeder Wahl und machen unser Kreuzchen dort, wo man sich den geringsten Schaden erhofft. Denn keine der Parteien in Deutschland hat das Allheilmittel für sich gepachtet. Nicht wählen zu gehen, ist aber immer falsch! Geben wir selbst durch unser Tun – und vor allem, was wir eben nicht tun – ein positives Beispiel. Und selbst das ist nicht leicht. Denn, was dem einen guttut, gerät oft genug einem anderen zum Nachteil. Allerdings gar nichts zu tun, bringt uns und unser Land auch nicht weiter. Versuchen wir in unserem Einflussbereich – so bescheiden er auch erscheinen mag – Dinge im Keim zu ersticken, die ohne unser Einschreiten eskalieren könnten. Das heißt nicht, dass wir zu Haus- oder Blockwarten avancieren sollen, sondern mit offenen Armen und Worten auf andere zugehen, die eine dumme Sache in Angriff nehmen. Denn aus Dummheit entsteht Wut, Hass und Feindseligkeit.

Dazu kann es manchmal nötig sein, sich von Überflüssigem zu trennen. Die Kunst, Ballast abzulegen, ohne selbst Wichtiges zu verlieren, gibt Ressourcen frei, die man für sinnvollere und nachhaltigere, vor allem friedliche Vorhaben nutzen kann, ob nun durch Wort, Tat oder Engagement.

Auch 2026 wird vollgepackt sein mit Herausforderungen, aber auch Chancen. Halten wir Augen und Ohren offen … in beide Richtungen. Und vor allem: hören wir auf unser Herz. Vielleicht genügt sogar unser Bauchgefühl, das uns warnt. Wenn sich darin eine „geballte Faust“ auflöst und uns aufatmen lässt, sind wir wahrscheinlich auf dem richtigen Weg. Verteidigen und nutzen wir unsere Freiheit, Kraft und Möglichkeiten, um auch in kleinen Schritten Dinge zum Besseren zu wenden. Es müssen ja nicht 8 Milliarden Menschen so handeln; vielleicht genügen ein paar Millionen, um die Irregeleiteten bei der Hand zu nehmen.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich allen Mitgliedern und deren Familien frohe Festtage, ein gesundes, friedvolles und erfüllendes neues Jahr!

Herzlichst
Werner Karl
1. Vorsitzender



Warum Mitglied im AVF werden?

Als Mitglied im AVF können Sie folgende Vorteile nutzen:

  • Erfahrungsaustausch – von Verlagsautoren, freien Autoren und jenen, die beides sind, Tipps und Expertise erhalten, z.  B. während unserer monatlichen Treffen und den Jahreshauptversammlungen.
  • Teilnahme an Lesungen/Lesereihen – Ihre Leserschaft direkt vor Augen haben, Reaktionen sofort erhalten und natürlich Ihre Fangemeinde ausbauen.
  • Textarbeit – In unseren vielen lokalen Gruppen werden Texte vorgetragen und untereinander besprochen. Immer besser werden, ist das Ziel.
  • Netzwerken – Gleichgesinnte finden und mit ihnen spezifische Themen und Fragen Ihres Lieblingsgenres diskutieren und in Ihre Schreibarbeit integrieren.
  • Pressearbeit – Wir pflegen regen Kontakt zur fränkischen Presse, zu Wochenblättern und Stadtmagazinen.
  • Veranstaltungen – Ob Literatur-Events wie die „texttage.nuernberg“, Lesungen in Schulen oder unsere Jahreshauptversammlungen: Wir sind aktiv!
  • Seminare und Vorträge – Sprachtraining, Lyrik-Seminar, Selfpublishing, Selfmarketing u. a.; die Teilnahmegebühr ist für Mitglieder vergünstigt.
  • AVF-Literaturwettbewerbe – kostenlose Teilnahme, in der entsprechenden Anthologie erscheinen und als Sieger einen (kleinen) Preis gewinnen; z. B. beim "Fränkischen Literaturpreis".
  • Autorengruppen können für Veranstaltungen, welche mit substanzieller Beteiligung von AVF-Mitgliedern stattfinden, auf formlosen Antrag einen Zuschuss in Höhe von 100 € / Jahr erhalten (mehrere Antragsteller anteilig).

Das Antragsformular finden Sie unter "Wir über uns" und "Mitgliedschaft"






 



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Wattwurmgeflüster mit Margit Heumann und Gerhard Goldmann

Beim Watt- oder Prielwurm (Arenicola marina) handelt es sich um eine Spezies, die in Ober-, Mittel- und Unterfranken eher selten anzutreffen ist. Dafür konnten Margit Heumann und Gerhard Goldmann im November 2022 die Tiere in ihrem angestammten Lebensraum am plattdeutschen Strand belauschen und ihr Geflüster literarisch verarbeiten. Gelegenheit hierzu bot ihnen ein Schreibaufenthalt für die Gewinner des 8. Landschreiber-Wettbewerbs im Klaus-Störtebeker-Haus in Neuharlingersiel. Das Resultat dieses Ausflugs an die Nordsee findet sich nun ganz frisch in der Anthologie „Wattwurmgeflüster“, die im Verlag auf der Warft erschienen ist.

Neben den genannten Mitgliedern des AutorenVerbandes Franken sind in dem Buch noch weitere renommierte Autoren vertreten. So der allseits bekannte Michael Lösel, die vielfach ausgezeichnete Sabine Frambach, der 2018 verstorbene Pfälzer Friedensaktivist Bernd Hecktor sowie Joshua Clausnitzer, jüngstes Vorstandsmitglied aller Zeiten des „Verbands deutscher Schriftsteller“ (VS).

ISBN 978-3-947218-13-4
Verlag Auf der Warft
176 Seiten
19,80 €

Aufruf an aktive Autorinnen, die mindestens ein Buch veröffentlicht haben

Unsere Kollegin Margit Heumann bittet  um Beantwortung ihrer Fragen zur Situation von schreibenden Frauen, die abseits vom großen Literaturbetrieb veröffentlichen. 

Die Umfrage dient als Grundlage für ihr aktuelles Schreibprojekt mit dem Arbeitstitel NUR MUT! VON AUTORINNEN FÜR AUTORINNEN.

Geplanter Inhalt:

  • Überlegungen zur mangelnden Gendergerechtigkeit in der Buchbranche, belegt durch Studien
  • Ergebnisse der Umfrage
  • Individuelle Erfahrungen von Autorinnen (Anthologie-Teil)
  • Hilfreiche Adressen

Das passende Formular und Details zur Umfrage gibt es hier

Vielen herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Auszeichnung für Friedel Auer

Monika und Friedel Auer (ganz rechts) bei der Auzeichnung

Mit Wilfried Auer wurde eines unserer engagiertesten Mitglieder mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein vielfältiges ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet. In gleicher Weise wurde auch seine Frau Monika geehrt, die das Stadtmuseum Schlüsselfeld zusammen mit ihm maßgeblich geprägt hat. Die feierliche Übergabe erfolgte pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März durch den Bamberger Landrat Johann Kalb. Wir gratulieren dem Ehepaar Auer ganz herzlich zu seinen Auszeichnungen und erinnern uns dabei vor allem an unsere Jahrestagung 2020 in Schlüsselfeld – die nicht einmal durch die seinerzeit wütende Corona-Pandemie getrübt werden konnte!


Fränkischer Kurzgeschichtenpreis

Auch die neueste Runde unseres Kurzgeschichtenpreises hat uns wieder eine Vielzahl lesenswerter Texte beschert. Mehr zum aktuellen Stand finden Sie hier

Zwei neue CDs der Oberpfälzer Volksmusikfreunde mit Hermann Lahm

Auf der CD "Etz kummt die heilig Weihnachtszeit" vom Trio Collegio erklingen weihnachtliche Weisen und dazu werden Geschichten des Mundartdichters Hermann Lahm erzählt. Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit, wie aus dem Leben gegriffen, unterhaltsam und nachdenklich zugleich.

Vorgestellt wurde die CD am Donnerstag, dem 15.12.22 im Bayrischen Rundfunk auf BR Heimat-Franken

Die zweite CD heißt "Spaziergang durchs Jahr", ist ebenfalls 2022 erschienen und kostet 15,- €. Mitwirkende sind neben Hermann Lahm, der seine Texte spricht, das Trio Collegio mit Edith Hilbich an der Diskantzither, Bernhard Hilbich mit der Basszither und Roland Frank, Gitarre und Flöten. Die drei spielen Musik von Hermann Lahm. Mal heiter, mal besinnlich. Oft mit religiösem Hintergrund, vom „Neia Joahr“ bis „s´ End vom Joahr“. Dazwischen „Frühling“ und „Urlaub daheim“, „Erntedank“ und „November“. Die Musik zu „Kummts Bladln, tanz ma nu oin“, stammt von Bernhard Hilbich.

Neuer Roman von Margit Heumann

 

Zum Inhalt: So schwer hat Malalei sich das bessere Leben nicht vorgestellt, als sie mit zwölf Jahren aus Afghanistan nach Deutschland kommt. Sie ist hin- und hergerissen zwischen deutscher Freizügigkeit, die ihre Sozialbetreuerin Ruth nach Kräften fördert, und dem Diktat ihres traditionsverhafteten Vaters, der auch vor Schlägen nicht zurückscheut. Als die Gewalt eskaliert, flüchtet sie endgültig aus der Familie und taucht unter. Mit neuer Identität wird sie von einer Geschäftsfrau aufgenommen, die sie jedoch in die Rolle einer angepassten Vorzeigetochter drängt ...

 

medimont verlag, ISBN 978-3-933011-82-4, 239 S., Softcover € 14,80





 Mer red ja ned, mer sachd ja blous

Heiteres und Hintergründiges aus den Tiefen der fränkischen Seele

Ja, tief schürfen sie, die zehn Autorinnen und Autoren des „Collegiums Nürnberger Mundartdichter“, einer Künstlervereinigung, die sich seit über 50 Jahren um die Mundartpoesie mit Erfolg bemüht. Die meisten sind Mitglieder im AVF.

Friedrich Ach, Norbert Autenrieth, Christa Bellanova, Margit Begiebing, Erich Hübel, Peter Landshuter, Jürgen Leuchauer, Annette Scheil, Fritz Stiegler und Walter Tausendpfund nehmen mit individuellem fränkischem Idiom in den Blick, wie der Franke mit den Freuden und Leiden des täglichen Lebens, mit Verwirrung und Tücke so umgeht,– und dies in vorwiegend in humorvoller Weise. Kurzgeschichte, Erzählung, Aphorismus, Lyrik, Dialog ergeben ein abwechslungsreiches literarisches Potpourri.

„Wer des Buch ned glesn hod, is selber schuld!“

Verlag Nürnberger Presse
Nürnberg, 2022 16,90 €

Collegium Nürnberger Mundartdichter/Norbert Autenrieth (Hg)

Zimmerlese 2022

Sie ist da: Unsere alljährliche Zimmerlese mit einer bunten Sammung von Texten aus den Zusammenkünften des vergangenen Jahres. Zu beziehen für 3,50 € bei Norbert Autenrieth oder bei unseren Monatstreffen. Hier finden Sie den Inhalt zum Herunterladen

Selfpublisher-Treffen zum Erfahrungsaustausch

Am Sa., 14.01.2023 fand im SIGENA-Treff Nürnberg ein Treffen statt, das AVF und Wortkünstler Mittelfranken gemeinsam organisiert hatten, um Fragen zum Thema „Selfpublishing (auch mit Blick auf Lyrik)“ zu behandeln, Bei entsprechendem Interesse ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch angedacht.

Auskunft geben gern Christine Rieger, Helmut Herrmann und Ingo Stauch.

Rundbrief der ALG

Hier finden Sie den aktuellen Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG), in der auch der AVF Mitglied ist

 Versuch einer neuen Lesereihe

Die AWO Zirndorf-Weiherhof würde gerne zusammen mit dem AVF eine etwas außergewöhnliche Lesereihe etablieren. 
„Treffpunkt Spielplatz“, veranstaltet durch den AWO Hort und dem AWO Ortsverein. Der geplante Nachmittag könnte folgendermaßen aussehen: Eine Autorin oder ein Autor liest aus einem Kinderbuch vor. Die Hortleiterin erarbeitet dazu ein Spieleprogramm, das sich mit dem Thema das Buches befasst. Eingeladen zu diesem Nachmittag sind nicht nur Kinder (Altersgruppen können unterschiedlich sein), sondern auch Eltern bzw. Großeltern. Sie alle gemeinsam sollen dann aktiv mitmachen beim Spielen, Singen oder eigenen Geschichten (Erlebnissen) dazu erzählen. In Weiherhof gibt es 4 verschiedene Spielplätze, die je einmal besucht werden sollen, es soll also eine Veranstaltung pro Vierteljahr geben.

Die Termine liegen schon fest: 27. Januar, 21. April, 21. Juli und 20. Oktober 2023 Beginn 15:30 Uhr. Bei schlechtem Wetter sollte die Veranstaltung in der AWO-Begegnungsstätte am Dorfplatz stattfinden.

Es wird ein Honorar geben – noch abzusprechen – und Fahrtkosten werden ersetzt.

Interessenten bitte bei Norbert Autenrieth: norbert.autenrieth@t-online.de me